ISBN 978-3-908239-57-4
255 Seiten
1997
Format 15.5 x 22.5 cm
Broschiert

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Krieg und Krise in der politischen Kommunikation

Vom Burgfrieden zum Bürgerblock in der Schweiz 1910-1922

Erich Wigger

Die Schweiz geriet vor dem Ersten Weltkrieg, besonders jedoch während des Krieges, in eine Orientierungskrise, in der für sehr viele Handlungsträger unklar war, wie sich die Zukunft des Landes gestalten werde. Nach der Oktoberrevolution verband sich Furcht vor revolutionären Umwälzungen mit der Überzeugung, man werde auf eine ausserordentliche Problemlage mit ausserordentlichen Massnahmen antworten. Allerdings öffnete sich ein breiter Fächer denkbarer und diskutierbarer Optionen. Diese Periode zeichnete sich damit durch ihre grosse Unsicherheit aus - die Zukunft war in verfügbarer Erfahrung noch weniger angelegt, als sie es sonst zu sein pflegte. Das Buch leistet einen substantiellen Beitrag zur Beschreibung und zur Interpretation dieses Verlaufes. Es stützt sich dabei auf die Untersuchung der öffentlich-politischen Kommunikation.

Autoren/Herausgeber

Dr. Erich Wigger ist Sekretär bei der Gewerkschaft SMUV. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Schweizerische Sozial- und Wirtschaftsgeschichte arbeitete er längere Zeit an Forschungen über gesellschaftliche Lernprozesse in Krisensituationen.