ISBN 978-3-03777-174-7
256 Seiten
2017
Format 17.0cm x 22.5cm

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Machen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt?

Ein sozialgeographisches Lesebuch

Christian Reutlinger

Wieviel Pippi Langstrumpf steckt in uns? Wäre es manchmal nicht wunderbar, mit ein wenig Mut und Phantasie die Dinge ganz anders zu sehen und zu gestalten? Entscheidend für die Vorstellung von der Welt und ihrer Gestaltbarkeit sind der Standpunkt der Betrachtung und die Bereitschaft, bisherige Denkweisen und Normalvorstellungen zu hinterfragen. Das sozialgeographische Lesebuch nimmt konkrete soziale und räumliche Phänomene unter die Lupe: Nachbarschaften und ihr verlorenes Integrationspotential, benachteiligte Quartiere und ihr Einfluss auf das Lernen von Kindern, öffentliche Plätze und die Konflikte zwischen Jugendlichen und anderen Nutzenden oder zunehmende Migrationsbewegungen.
Mit der sozialgeographischen Perspektive der Aneignung werden die Welt oder Räume als Ergebnis und zugleich als Mittel für Handlungen betrachtet. Das Lesebuch gliedert sich in drei große Blöcke – öffentlicher Raum und Soziale Arbeit, Schule und Freizeit sowie ländliche und städtische Nachbarschaften und Gemeinschaften. Praxisnah und lebendig beschreibt Christian Reutlinger sozialgeographische Phänomene und bezieht dabei Perspektiven ein, die normalerweise wenig Gehör finden: von Kindern, Wohnungs- und Erwerbslosen oder benachteiligten Personen.

Autoren/Herausgeber

Christian Reutlinger ist Professor für Sozialgeographie und Erziehungswissenschaft. Er ist Leiter der Forschungsabteilung des Instituts für Soziale Arbeit (IFSA) an der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, verantwortlich für das Kompetenzzentrum Soziale Räume. Seine Arbeits- und Forschungsthemen sind Soziale Nachbarschaften, Gemeinwesenarbeit, Soziale Arbeit im öffentlichen Raum, Raum und Räumlichkeit in ausserschulischen Bildungs- und Erziehungsprozessen, Europäische Jugendforschung sowie Sozialgeographie der Kinder und Jugendlichen.