ISBN 978-3-03777-148-8
144 Seiten
2017
Format 15.5cm x 22.5cm

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Reformieren durch Investieren?

Chancen und Grenzen des Sozialinvestitionsstaats in der Schweiz.

Jean-Michel Bonvin, Stephan Dahmen (Hrsg.)

Das Paradigma des Sozialinvestitionsstaats hat sich angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen sich der Wohlfahrtstaat konfrontiert sieht, als Reformstrategie entwickelt. Als Replik auf die neoliberale Kritik des keynesianischen Wohlfahrtstaats schlägt es vor, wohlfahrtsstaatliche Ausgaben als Investitionen in Bildung und das Humankapital einer Gesellschaft zu konzipieren. Mit einer employability-orientierten, aktivierenden Arbeitsmarktpolitik sowie einer Familienpolitik, welche die Verfügbarkeit ihrer Adressaten für den Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt stellt, nimmt eine neue Art von Sozialpolitik Form an, die sich selbst als gesellschaftlicher Produktivfaktor sieht. Die in diesem Buch präsentierten Beiträge nationaler und internationaler Experten liefern Analysen und kritische Reflexionen zu den ideologischen Grundlagen und den praktischen Implikationen der Sozialinvestitionsstrategie.

Autoren/Herausgeber

Jean-Michel Bonvin ist Professor für Soziologie und Sozialpolitik am Institut für Demographie und Sozioökonomie an der Universität Genf. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören der Wandel in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik sowie Innovationen in Organisationen des öffentlichen Sektors.

Stephan Dahmen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Übergänge von der Schule in den Beruf, Jugendsoziologie, Kinder- und Jugendhilfe.

Mit Beiträgen von Jean-Michel Bonvin, Stephan Dahmen, Gøsta Esping-Andersen, Giuliano Bonoli, Eva Nadai, Jean-Pierre Tabin, Hans-Uwe Otto und Claudia Kaufmann