ISBN 978-3-03777-253-9
236 pages
2023
format 15.5 x 22.5 cm
broché

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Eine kurze Geschichte der italienischen Migration in der Schweiz

Toni Ricciardi

Während der Fussballweltmeisterschaft in Brasilien im Jahr 2014 war die Schweiz, gemessen an den Herkunftsländern der Spieler, das internationalste Team. Nur wenige Monate vorher wurde die SVP-Initiative «Gegen Masseneinwanderung» angenommen. Dieses Buch geht anhand der Geschichte der italienischen Migration in die Schweiz auf Spurensuche und versucht, vorderhand widersprüchliche Dynamiken aufeinander zu beziehen.
Im letzten Jahrhundert war die Schweiz das Land in Europa mit dem höchsten Ausländeranteil. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sie fast die Hälfte aller aus Italien Migrierenden auf. Gleichzeitig war die Schweiz aber auch das erste Land der Welt, das sich mit einer umfangreichen Gesetzgebung zur Steuerung der Einwanderung ausstattete.
Die Geschichte der italienischen Migration in die Schweiz zeigt, wie eng das Schicksal der Schweiz mit demjenigen dieser Migrierenden verbunden war.
 

Auteur・e・s / éditeur・e・s

Toni Ricciardi ist Historiker und arbeitet zu Migrationsfragen am Institut de recherches sociologiques der Universität Genf.

Contribution de Sandro Cattacin.

Revues de presse

«Die Publikation wird dem Titel voll gerecht, unter dem diese Reihe läuft und von der im Impressum gesagt wird, dass sie dialogisch mit sozialwissenschaftlicher und historiographischer Methode Geschichte so aufarbeitet, dass dadurch Gegenwartsanalysen möglich werden.» Schweizerischen Zeitschrift für Geschichte (SZG) 74/1 (2024), 156–158, DOI: https://doi.org/10.24894/2296–6013.00142 (Georg Kreis, April 2024)

«Es ist eine so gehaltvolle wie ‹kurze› Geschichte: Der Genfer Hsitoriker Toni Ricciardi schildert jene Zuwanderung, die die Schweiz im 20. Jahrhundert prägte wie keine andere – jene aus Italien.» NZZ Geschichte, Heft 50, (Thomas Gees, Februar 2024)

«Ricciardis Buch bietet einen umfassenden Überblick über ein Phänomen, das heute aktueller denn je ist: die Migration. Die neue italienische Mobilität hat ‹so an Fahrt aufgenommen, dass diese bald derjenigen der 1960er Jahre entspricht›, schreibt der Autor. Er zeigt den Leserinnen und Lesern ein Stück Geschichte, aus der man lernen sollte, dass viele Menschen irgendwann einmal schon Migranten waren.» sonoitalia.de (Nicoletta De Rossi, Februar 2024)