Ursina Jaeger
Ursina Jaeger ist seit 2023 Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und verantwortet dort den Forschungsbereich «Qualitative Schulforschung». Sie studierte Internationale Entwicklung und Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien, und absolvierte das Basisjahr der Ausbildung zur Volksschullehrerin an der PH Niederösterreich. Ursina Jaeger arbeitete in der Bildungsverwaltung, als Vikarin in Schweizer Primarschulen und in der Kindheits- und Schulforschung, bevor sie 2021 mit einer ethnografischen Arbeit zu kindlicher Verhandlung von Zugehörigkeit in der Migrationsgesellschaft promovierte. Vor ihrem Wechsel an die Pädagogische Hochschule Thurgau im Jahr 2023 lehrte und forschte sie an der Universität Zürich und der Universität Tübingen (2019–2023) unter anderem zu Kindheit, Diversität, Migration, qualitativen Forschungsmethoden (insbesondere Ethnografie), und Theorien der sozialen Arbeit. Aktuell beschäftigt sie sich mit Institutionalisierung von Bildung und Kindheit jenseits staatlicher Institutionen.
